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Risikofaktoren im Fallschirmsport
Artikel
  
Donnerstag, den 12. April 2012 um 18:04 Uhr

Einleitung

In den letzten neun Jahren habe ich den Fallschirmsport und viele Fallschirmsportler/innen kennen gelernt. Ich habe viele schöne Sprünge in Erinnerung, aber auch die ein oder andere haarige Situation und, zum Glück nur sehr wenige, dramatische Ereignisse. Die gemachten Beobachtungen zeigen mir klar, dass sich viele Springer zwar über die Gefahren des Fallschirmsports, Verletzungen bis hin zum Tod, im Klaren sind, aber kaum über die Faktoren die die Risiken beeinflussen. Da mich diese Thematik auch beruflich beschäftigt, möchte ich die Gelegenheit nutzen mein Wissen über Risikofaktoren und Risikomanagement zu teilen. Dieser Artikel stellt dabei den Auftakt zu einer Reihe dar, in der alle Aspekte unseres Sports beleuchtet werden. Ich erhebe dabei weder den Anspruch  der Vollständigkeit noch der jederzeitigen und absoluten Richtigkeit, sondern stehe jedem Hinweis und jeder Kritik offen gegenüber. Diskussionsbeiträge können per Email ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), telefonisch (0151 2709 1408), in Internetforen (www.myskydive.de) oder direkt auf der Dropzone bei mir abgegeben werden. Gerade diese Diskussionen sind sehr wichtig, um das Bewusstsein für wirklich alle Risikofaktoren zu schärfen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um das immer verbleibende Restrisiko auf das absolute Minimum zu bringen: Die Suchtgefahr des schönsten Sports der Welt. 

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Ticketpreise, Luftverkehrsabgabe und der DFV
Artikel
  
Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 19:28 Uhr

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an die INSITA 2010, wo Helmut Bastuck über die Problematik der Luftverkehrsabgabe sprach. Es stand damals zu befürchten, dass Fallschirmspringer genau wie Passagiere eines innerdeutschen Fluges mit 8,- Euro pro Ticket belastet würden. Die Alternative wäre die vollständig vereinsmäßige Organisation des Flugbetriebs gewesen. Bei nichtgewerblichen Flügen wird keine Luftverkehrsabgabe fällig, dafür schlägt die Mineralölsteuer voll zu. Pest gegen Cholera, so sahen die beiden Optionen aus.

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USPA / PIA Advisory bezüglich tiefen Reserveaktivierungen
Artikel
  
Freitag, den 25. Juni 2010 um 18:18 Uhr

PIA und USPA haben Ende März diesen Jahres ein Rundschreiben an ihre Mitglieder verschickt, in dem sie sich mit tiefen Reserveaktivierungen auseinander setzen. Airtec war so freundlich, den Text zu übersetzen, so dass wir ihn hier zur Verfügung stellen können:

USPA / PIA Techcom Skydiver Advisory -  31. März 2010    (Deutsche Übersetzung)

Berichten zufolge war 2009 das sicherste Skydiverjahr, bezogen auf Todesfälle, seit fast fünf Jahrzehnten. Um die statistische Bedeutung zu begreifen, muß man zusätzlich sehen, dass mehr als zehn mal soviel Sprünge in 2009 als in 1961 gemacht wurden, das Jahr, in dem es zum letzten Mal weniger Todesfälle gab als 2009. Obwohl Skydiver und die gesamte Industrie zusammen stolz auf dieses Ergebnis sein sollten, besteht die Möglichkeit es noch besser zu machen. Aus diesem Grunde hat sich die USPA und PIA zusammengetan, um verschiedene Unfälle zu untersuchen, die zwar gering in der Anzahl, aber trotzdem wichtig und zu beachten sind.

Ein Beispiel sind tiefe Reserveaktivierungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich in den USA ca. ein tödlicher Unfall pro Jahr ereignet, bei dem der Springer, trotz Reserveaktivierung in offensichtlich ausreichender Höhe, ohne eine voll funktionierende Reservekappe auf den Boden aufschlägt. Obwohl die meisten dieser Unfälle geschahen, nachdem der Öffnungsautomat ausgelöst hatte, gab es einige andere bei denen die Reserveöffnung manuell durch das Ripcord oder durch die RSL (Reserve Static Line) eingeleitet wurden. Die PIA hat das Technische Komitee damit beauftragt, relevante Daten zu sammeln und auszuwerten, mit der Industrie zusammenzuarbeiten, um etwaige Trends oder spezielle Gründe zu erkennen und diesbezüglich passende Empfehlungen zu geben.

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Vergleich von Öffnungsautomaten
Artikel
  
Samstag, den 20. Februar 2010 um 19:28 Uhr

Sebastian Nossing (Skybear) hat einen ausführlichen Artikel über die verschiedenen Öffnungsautomaten geschrieben. Die AADs werden detailiert beschrieben und verglichen. Aufgrund der länge des Artikels bitte auf "Weiterlesen..." klicken!

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Die Anwendung der Sichtflugregeln im Fallschirmsport
Artikel
  
Dienstag, den 25. August 2009 um 17:58 Uhr

Dieser Artikel entstand als Reaktion auf die Diskussion „Ist Wingsuit-Springen in Deutschland legal?“ auf www.myskydive.de. Die auf diesen Thread entstandene Diskussion zeigte, dass kaum einer der Teilnehmer ausreichende Kenntnisse über Luftraumstruktur und Luftverkehrsregeln hatte. Mit diesem Artikel versuche ich etwas Klarheit zu diesem Thema zu schaffen. Ich verzichte dabei bewusst auf Vollständigkeit, um nur die Aspekte die für Springer wirklich wichtig sind heraus zu arbeiten.

Um etwas Wichtiges vorweg zu nehmen: Die Antwort auf die oben gestellte Frage lautet „Ja“. Wingsuitspringen ist in Deutschland legal. Der Grund: Es ist nicht ausdrücklich verboten. Eine der Grundlagen der deutschen Rechtsphilosophie ist, dass alles was nicht ausdrücklich verboten ist erlaubt ist.

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team-einmalig.de, erstes Team mit integriertem Behindertensportler
Artikel
  
Freitag, den 04. September 2009 um 12:00 Uhr

Erstmals nimmt ein ICP-körperbehinderter Fallschirmsportler an der Wettkampfdisziplin 2er Formation teil. Mein Teampartner ist zu 50% halbseitig gelähmt. Fallschirmspringen ist längst keine Rand- oder Extremsportart mehr. Die Faszination Fallschirmspringen genießt heute vielmehr eine große öffentliche Aufmerksamkeit und steht dem Behindertensport aufgeschlossen gegenüber, soweit es sich mit den hohen Sicherheitsstandards vereinbaren lässt.

Mithilfe unserer guten Verbindungen zu Print- und Fernsehmedien, Vereinen und Verbänden wollen wir unsere Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen: Nicht nur beim Fallschirmspringen, sondern bei allen Teamsportarten lohnt sich die Integration von Behinderten und Nichtbehinderten. Natürlich wollen wir nicht, dass alle Behinderten Fallschirmspringen. Nicht jede Behinderung ist mit Technik und Sicherheit beim Fallschirmspringen kompatibel. Unsere Message lautet aber ganz allgemein, ganz egal, in welcher Sportart:

 

Behinderte können was und haben besondere Fähigkeiten, von denen auch Nichtbehinderte viel lernen können. Geht auf einander zu, überwindet Barrieren und probiert aus, was Ihr im Team gemeinsam könnt.

 

Mehr dazu unter: www.team-einmalig.de

 
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